Das Schweigen der Repräsentation Hilal Sezgin funktioniert weniger als kritische Intellektuelle denn als kulturindustriell verwertbare Figur, um die sich ein abgeschlossener Zustimmungskreislauf gebildet hat. Es gibt Figuren, die weniger durch das auffallen, was sie sagen, als durch das, was sie nicht sagen dürfen. Hilal Sezgin gehört zu diesen Figuren. Medial wird sie als deutsch-türkisches Aushängeschild […]
Tag: Diskursverlaeufe
Tierrechte und der Zugang zu nationalen Obskuritäten
Englische Fassung > Animal Rights and accessing national obscurities > https://www.tierrechte-messel.de/animal-rights-and-accessing-national-obscurities/ Tierrechte und der Zugang zu nationalen Obskuritäten [04.01.2025] Hinweis: Dies bezieht sich auf spezifische demografische Gruppen sowie soziale und politische Hintergründe, die wir hier gezielt ansprechen. Innerer Streit kann Klarheit erzeugen Problem: Die Dinge werden nicht einfacher: Jäger:innen, die verstehen, woher man kommt, orientieren […]
Sterben diskutieren (5),(6), Revolution Happens
Sterben diskutieren (1)Die Armseligkeit des hiesigen Pseudotierbefreiungsdiskurseshttps://www.tierrechte-messel.de/sterben-diskutieren-1/Sterben diskutieren (2)Der heimliche Humanismus der Tierbefreiunghttps://www.tierrechte-messel.de/sterben-diskutieren-2/Sterben diskutieren (3)Freiheit als Mangelwarehttps://www.tierrechte-messel.de/sterben-diskutieren-3/Sterben diskutieren (4)Die neue Verlogenheit: Rebranding statt Bruchhttps://www.tierrechte-messel.de/sterben-diskutieren-4/Sterben diskutieren (5, 6)Szene wie Gesellschaft;Konsequenz: Raus aus der Szene und Milieus und deren Netzwerken kritisch analysierenhttps://www.tierrechte-messel.de/sterben-diskutieren-5-6-revolution-happens/Sterben diskutieren (7)Ästhetischer (ästhetisierender) Speziesismus und die Grenzen der deutschsprachigen Tierbefreiunghttps://www.tierrechte-messel.de/sterben-diskutieren-7/ 5. Szene wie Gesellschaft Die […]
Die Gralshüter des speziesistischen Biologismus
Jane Goodall zu kritisieren ist schwer. Fast so schwer wie Peter Singer – aus ähnlichen Gründen: Beide repräsentieren eine Sicht, in der Tiere durch Menschen hierarchisiert betrachtet und von ihm her in verengender Weise gedacht werden. Biologistisch argumentierende Tierfreunde und Tierbefreier gelten vielen Aktivist*innen als unantastbare Symbolfiguren. Doch auch Goodalls Sprache bleibt speziesistisch. Sie legitimiert […]
Unlogisch
Die Leute finden es völlig okay Fleisch, ein Mordprodukt, mit Erfahrungen von Sexismus zu vergleichen, rasten aber aus, wenn Du intersubjektive Erfahrungen von Herabsetzung wichtig nimmst „Hilfe, Fascho macht Analogvergleiche!“ Kognitive Dissonanz and worse all around my friends.
Wechselbeziehung als Initialpunkt
Tierrechte fangen an der Stelle an, dass Gesellschaft anders funktioniert. Jeder hat genau darüber andere Vorstellungen, was er von einer Gesellschaft erwartet. Tierrechts- u. Umweltbelange in ihrer Wechselbeziehung sind der Punkt, an dem sich ein gesellschaftlicher Paradigmenwechsel abbilden würde. – Messel, Tierrechte
Ursachen für Speziesismus leugnen
Einfach an Menschen zu appellieren, als würde der Mensch in Sachen Tieren und Umwelt grundsätzlich eine potenziell vernünftige Haltung einnehmen, beinhaltet, dass man Speziesismus als Akzidenz und nicht als Ursache betrachtet. Genau so werden die Gründe zur destruktiven Haltung nicht hinterfragt. – Messel, Tierrechte
