Speziesisten täuschen (1)

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Die Selbsttäuschung oder die Scheinrevoluzzer

Der Scheinrevoluzzer verkauft Dir linkskonservative Träume

In denen der Mensch weiter die Welt instrumentalisiert

So instrumentalisiert er auch jeden revolutionären Anspruch

Und bildet sich ein, die Antwort auf jede Frage zu sein

Der Scheinrevoluzzer glaubt an seine Kredibilität

Und vielmehr noch an Fortschritt

Er spielt mit drei Emotionen, die seine Glaubwürdigkeit noch steigern

Während der autoritäre Charakter besiegt ist

Ist der Zaubermeister der Täuschung noch das totale Novum

Seine Wunder bewegen sich genau in der Mitte

Der radikalen Variante des Kulturkonsums.

Die gar nichts mehr rafft.

Der Revoluzzer der Mitte

Es wandelt einer durch die laute Zeit,
mit mildem Blick und wohlgesetzten Worten;
er reicht der Menge, was sie gern sich leiht,
und nennt den Traum Fortschritt an allen Orten.

Der Mensch bleibt Maß, die Welt bleibt ihm Gerät,
so fein auch seine Reden sich verkleiden;
was einst als Aufruhr in den Adern steht,
wird Dienst am Gleichgewicht der alten Leiden.

Er glaubt sich Antwort, wo nur Fragen stehn,
und glaubt an sich mit unerschüttertem Glauben;
drei Regungen genügen, um zu sehn,
wie leicht sich Zweifel ordnen, lenken, rauben.

Der harte Herr ist längst schon nicht mehr da,
kein Schlag, kein offenes Befehlen;
doch wirkt ein Zauber leiser, unsichtbar,
der Menschen bindet, ohne sie zu quälen.

Die Mitte glänzt, geschniegelt und versöhnt,
als höchste Form des radikalen Tuns;
wer hier noch denkt, wird müde abgewöhnt,
wer fragt, gilt störend im Betrieb des Nun.

So schreitet er, vom Beifall sanft umhüllt,
und glaubt, die Zeit selbst habe ihn erkoren;
doch unter ihm gärt stumm, was er verhüllt,
und wartet auf ein Wort, das nicht verloren.

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